Petite Maman

Drama, Frankreich 2021, 73min.
R: Céline Sciamma (Porträt einer jungen Frau in Flammen) / D: Joséphine Sanz, Gabrielle Sanz, Nina Meurisse

Nach dem Tod von Nellys geliebter Großmutter hilft das achtjährige Mädchen seinen Eltern beim Ausräumen des Hauses, in dem ihre Mutter Marion ihre Kindheit verbrachte. Nelly erkundet das Haus und den umliegenden Wald, in dem ihre Mutter früher spielte und das Baumhaus baute, von dem Nelly so viel gehört hat. Eines Tages reist die Mutter unvermittelt ab. Da lernt Nelly ein gleichaltriges Mädchen kennen, das im Wald gerade ein Baumhaus baut. Das Mädchen heißt: Marion.
Céline Sciamma, zum zweiten Mal auf der Berlinale, hat mit ihrem fünften Film ein höchst intensives und reifes Werk geschaffen. Im herbstlichen Licht der Bilder von Kamerafrau Claire Mathon spürt die Regisseurin mit poetischer Präzision einem wichtigen Moment des Erwachsenwerdens nach. Wieder einmal stellt Sciamma das weibliche Universum in den Mittelpunkt ihrer Beschäftigung mit den Fragen des Lebens. Aus der Kraft der Erinnerung und der Imagination lässt sie einen einzigartigen emotionalen Resonanzraum entstehen.

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