Yuli

Biopic, ESP/ CUB/ GB/ D 2018, 109 min, FSK o.A.
R: Icíar Bollaín / D: E.Manuel, O.Núñez, K.Martínez, Carlos Acosta

Kuba, 80er Jahre. Pedro zwingt seinen rebellischen Sohn Carlos auf die staatliche Ballettschule. Aber Yuli will keine Strumpfhosen und Ballettschläppchen tragen, er will Fußballer werden. Doch der Vater sorgt mit harter Hand dafür, dass er seine Ausbildung beendet, fernab der Familie. Yuli lernt, mit der Einsamkeit zu leben. Der Tanz wird vom Zwang zur Zuflucht. Carlos entwickelt sich zum herausragenden Tänzer seiner Generation. Es ist der Beginn einer einzigartigen Karriere.
Vor dem bewegten Hintergrund der Geschichte Kubas in den letzten 40 Jahren erzählt der Film die Geschichte einer unglaublichen Karriere, die aus einem Vorort Havannas bis ins Royal Ballett in London führt, wo Carlos Acosta zum ersten schwarzen Romeo wird!
Mit Carlos Acosta selbst als Darsteller!

An seine Grenzen kam Carlos Acosta, als er die Rolle seines Vaters in der Choreografie der Prügelszene tanzte: „In der Mitte der Szene veränderte sich plötzlich alles. Ich fing an zu reden und dem Tänzer, der mich spielte, immer heftiger nachzustellen, ich schlug mit dem Gürtel auf den Boden ... Der Tanz hörte auf, Fiktion zu sein, ich weinte, das ganze Team weinte. Als wir die Szene noch einmal drehten, kam der Moment, in dem ich sagte: “Es tut mir leid, aber ich kann das nicht noch mal machen.“Eine Hommage an die Grenzen sprengende Kraft der Kunst. Spektakulär gefilmt vom vielfach ausgezeichneten Kameramann Álex Catalán und mit der wunderbaren Musik des mehrfach Oscar-nominierten Komponisten Alberto Iglesias.
Eine atemberaubende Performance aus Erzählung, Tanz, Musik, Licht und Bewegung, mitreißend, berührend und humorvoll.

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