Christine Stüber-Errath

Liebe Fans und Freunde vom Kino Kiste

Ich freue mich sehr, dass "Die Anfängerin" nach der Kiste nun auch in der Biesdorfer Parkbühne gespielt wird.

Es ist ein Herzensprojekt der Regisseurin Alexandra Sell, die auch das Drehbuch geschrieben hat und mir. Seit 2010 bin ich an der Seite von Alexandra Sell, um sie in die "Geheimnisse" des Eiskunstlaufens einzuweihen. Als sie mir 2010 von ihrer Idee erzählt hat, war ich skeptisch, denn Alexandra hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung vom Eiskunstlaufen.

Sie hat dann gefühlt drei Jahre an der Eisbahn verbracht und recherchiert, tausende Fotos geschossen und hunderte Interviews geführt. Irgendwann sagte sie zu mir: "Christine, dem Eiskunstlaufen wohnt ein Zauber inne." In dem Moment wusste ich, dass der Film etwas ganz Besonderes werden wird.

Und schon bevor der Film offiziell im Kino gestartet ist, kann ich sagen, dass er bereits die Herzen der Menschen erreicht hat. Es ist ein Film der davon lebt, dass Alexandra Sell genau den Blick für den Moment beweist. So authentisch wurde das Eiskunstlaufen noch nie auf der Leinwand gezeigt.

Der Zuschauer erlebt eben diesen Zauber, aber er spürt hautnah, wie hart das Training sein kann und mit wie vielen Konflikten eine Sportlerin zu kämpfen hat.

Und trotzdem ist es KEIN Eiskunstlauffilm. Er zeigt eigentlich, dass es nie zu spät ist, seine Träume zu leben. Das ist überall möglich.

Ein Motto, das auch zu meinem Leben passt und es macht mich sehr stolz, dass ich in "Die Anfängerin" an der Seite von so großartigen Schauspielerinnen wie Annekathrin Bürger und Ulrike Krumbiegel als Sportlerin mitwirken darf.

Ich spiele in einer spannenden Nebenrolle mich selbst. Ich bin Teil der Fiktion und trotzdem Realität. Alle Fakten zu meinem Leben sind authentisch.

2012 bereits habe ich angefangen für den Film zu trainieren. Eiskunstlaufen kann man nämlich sehr wohl wieder verlernen. Ich bin dann bis zu den Dreharbeiten 2016 jede Woche einmal auf die Eisbahn zum Training gegangen, um zu beweisen, dass man/ frau sich auch im Alter etwas zutrauen kann. Inzwischen habe ich meinen 61. Geburtstag gefeiert.

Wie schön, dass ich nun das Gefühl habe, dass sich das Eislaufen wieder anfühlt wie Schweben und dass ich bei meiner Trainingsstunde auf dem Eis all meine Sorgen vergesse.

Und ein schönes Bild möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben, wenn Sie jetzt eintauchen in die Geschichte unserer Annebärbel, der Hauptfigur, die an einem Punkt in ihrem Leben angekommen ist, wo irgendwie alles schief geht:

Sie können gespannt sein auf eine Frau, die auf dem Eis auftaut und durch das Eislaufen wieder neuen Lebensmut gewinnt. Und bestimmt haben Sie dann eine Motivation, einmal über Ihre Träume nachzudenken.

Ich wünsche Ihnen eine emotionale Kino-Zeit.

Christine Stüber - Errath

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