Lazuli

Lazuli sind - für die Berliner - noch ein absoluter Geheimtipp. Wer einmal dieses unglaubliche musikalische Gemisch live erlebt hat, muss ihm zwangsläufig verfallen. Eine derartige Musik hat man bis dato nicht gehört. Da treffen Elemente aus Progressive Rock, Chanson, Folk und Weltmusik auf die unglaublichen Klänge und heftigen Percusssiongewitter.
So viele Schubladen gibt es nicht, dass man die Musik von Lazuli hinein packen könnte. Und wer doch Vergleiche für diese an sich unvergleichbare Musik braucht, dem kann evtl. mit der Beschreibung “King Crimson meets Peter Gabriel“ eine ungefähre und dennoch unzureichende Erklärung an die Hand gegeben werden.
Die fünfköpfige Band greift zudem auch noch auf ein absolut außergewöhnliches Instrumentarium zurück: Marimba und Vibraphon sind ja schon sehr seltene Vertreter auf Rock-Bühnen, und doch sind die Instrumente nicht so außergewöhnlich wie das seltsame Saiteninstrument namens ’’Leode“, welches Lazuli selbst entwickelt haben und wovon es nur ein einziges Exemplar auf der Welt gibt.
Der Sound der Band – ohnehin schon experimentell und außergewöhnlich in jeder Hinsicht – wird so um einen kompletten, bislang noch nie gehörten Klangkosmos erweitert. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Lazuli sich in anspruchsvollen Hörerkreisen einen exzellenten Namen machen. Die bisherigen Konzerte, die Lazuli bislang in Deutschland, Polen, Großbritannien, Schweiz und Frankreich absolviert haben, hinterließen jedenfalls ein staunendes und völlig be-(bzw. ent-)geistertes Pubikum. Und die Kritiker schwangen sich zu höchsten Lobeshymnen auf.

Lazuli sind eine Band für mutige und neugierige Menschen. Doch wer sich auf diese absolut ungewöhnliche Musik einlässt, wird für seinen Mut und seine Neugier tausendfach belohnt.

Rockmusik ist bekanntlich selten in franzözisch und für den Export der Sprache von Molière förderlich, aber Lazuli löscht die Grenzen. In wenigen Jahren ist die Gruppe zum Botschafter Frankreichs auf den größten internationalen Bühnen des Progressive Rock geworden. Seine Notizen und Worte sind zur universellen Sprache geworden. Als Erbe von Peter Gabriel und Pink Floyd zeichnet sich die Gardois-Gruppe durch ihre Einzigartigkeit, ihre ungewöhnliche Instrumentierung und die Erfindung eines einzigartigen Instruments aus: La Léode.
Irgendwo zwischen Rock, Song, Elektro und World entführt uns die atypische Musik von Lazuli, eine Entdeckungstour traumhaft und abseits der ausgetretenen Pfade. Lazuli stellt sich ihre Songs als Leinwände vor, wo sich Farben mischen und ständig neue Welt malen. Irgendwo zwischen Jacques Prévert und Tim Burton hinterfragen Worte die Übel der Gegenwart. Die luftige, funambulistische Stimme, ganz in Wortspielen, singt/spiegelt uns den Menschen in all seinen Formen und seinen „Verformungen“ vor. Abwechselnd schweben wir oder geraten ins Getümmel, die Zeit wird angehalten oder beschleunigt sich...

www.lazuli-music.com
Bandgründung: 1998
Aktuelle Besetzung seit: 2020
Arnaud Beyney Gitarre
Romain Thorel Keyboard, French Horn
Vincent Barnavol Schlagzeug, Percussion, Marimba
Claude Leonetti Leode
Dominique Leonetti Gesang, Gitarre
Mitspieler: Soulsplitter, Manuel Schmid
Veranstaltung: ProgArt Festival Tag 2
Eintritt: 35,00 € / VK 30,00 € zzgl. Geb. / Festivalticket 53,00 € zzgl. Geb.

Termine